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EW 690 , Höhe 650 müNN
Auf einer Anhöhe des Schwarzatals und unweit des Rennsteigs liegt das kleine Straßenangerdorf Böhlen . Erstmalig fand der Ort 1442
seine urkundliche Erwähnung. Der Bergbau ( Gold, Silber, Kupfer, Wismut, Blei ) brachte den Bewohnern gewissen Reichtum. 1858 wurde das erste
Sperrholzwerk Deutschlands gegründet. Heute ist es ein Möbelwerk, geprägt von der Kindermöbelproduktion.
Der Ort setzte in den letzten Jahren verstärkt auf den Tourismus. Geführte Wanderwochen und kulturhistorische Reisen locken Urlauber aus
gesammt Deutschland an.
Die Thür. Sommerakademie für Kunst und Musik bietet nicht nur jungen Künstler die Möglichkeit zum kreativen Schaffen,
sondern auch den Einheimischen und Gästen die Begegnung mit der Kunst in ländlicher Umgebung.
Dass die Gemeinde seit 1993
anerkannter Förderschwerpunkt im Rahmen des Dorferneuerungsprogrammes ist, spiegelt sich bereits im Ortsbild mit der schöngestalteten
Brunnenanlage und deren Umfeld in der Ortsmitte wieder. Nicht zuletzt ist es den Einwohnern mit der blumigen Ausschmückung ihrer Häuserfassaden
und der Vorgärten zu verdanken, dass Böhlen 1999 als schönstes Dorf im Ilm-Kreis ausgezeichnet worden ist.
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